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Schätze aus dem Land der Beduinen – 1. April - 27. Juli 2003

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Unsere Vorstellungen vom Leben der Beduinen sind durch frühe Reiseberichte, Abenteuerromane, in den letzten Jahrzehnten, doch vor allem aber auch durch Sachbücher und Fernsehberichte geprägt. War es früher ausschließlich ein starker Hauch von Exotik und Romantik, der diese Vorstellung prägte, so setzte sich in den vergangenen Jahrzehnten eine nüchterne und bisweilen auch eine pessimistische Sicht des Beduinentums durch; dies deshalb, da die Lebensweise der Wüstennomaden seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts mehr und mehr unter Druck gerät.

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Hofjagd - 3. September – 3. November 2002

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Erstmalig stellt das Deutsche Historische Museum aus seinen Sammlungsbeständen Objekte aus der Zeit der Renaissance und des Barock zum Thema Jagd vor. Gemälde, Grafiken, Bücher, Dokumente und kostbare Waffen geben eine Vorstellung von der Prachtentfaltung der Jagden zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert, die wie höfische Feste zelebriert wurden. In dieser Zeit ist die Jagd geprägt vom Herrschaftsanspruch des Landesherrn und ihr Ablauf war bis in das kleinste Detail durchdacht und vorgeschrieben.

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Kostbare Edelsteindosen - 7. März - 6. Mai 2002

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Unter Dosen versteht man flache Behälter oder Schachteln mit Deckeln. Im Unterschied zur hohen Büchse waren sie vom 17. bis zum 19. Jahrhundert ein Luxusgegenstand, der zum Gebrauchsgefäß wurde. Vor allem Zucker-Dosen, Toiletten-Dosen, Tabak-Dosen (Tabatieren) und Konfekt-Dosen (Bonbonnieren) waren sehr beliebt. Seit Ludwig XIV. wurden Porträt-Dosen als Prunk- und Ehrengeschenke gegeben, die oft einer Ordensverleihung gleichkamen. Später kamen Dosen-Uhren und Spiel-Dosen dazu, die immer kostbarer wurden. Man verwendete edle Materialien wie Gold und Silber, Edelsteine, Elfenbein, Perlmutt und Email.

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