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TEEwege – Historie, Kultur, Genuss – 30. Juni - 3. November 2013

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Einst galt Tee als Kostbarkeit die nur Kaisern und Mönchen gereicht wurde. Heute ist er ein alltägliches Getränk – und eines der meistkonsumierten weltweit. In seiner rund 5000-jährigen Geschichte wandelte sich Tee vom Luxus- und Heiltrank zum Allerweltsgetränk. Während die Kaiser Chinas den Tee als „Schaum von flüssiger Jade“ priesen, wurde er in Europa zum Getränk der Schöngeister erkoren, eine Zuschreibung, die im Spectator (einer täglich erscheinenden Londoner Zeitung im Jahr 1711) zu der spöttischen Bemerkung führte, der Tee habe „weder die Arroganz des Weines noch das Selbstbewusstsein des Kaffees noch die affektierte Unschuld des Kakaos“.

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Hexenwahn in Franken, 27. Juli – 2. November 2014

Hexenwahn in Franken

Der Übergang vom Mittelalter in die Neuzeit muss eine große Verunsicherung bei der damaligen Bevölkerung ausgelöst haben und führte in eine düstere, mit rationalem Denken nicht erklärbare Epoche: Die Zeit der Hexenverfolgungen.

Ab 1430 kam es in der Westschweiz zu den ersten Hinrichtungen von Frauen als Hexen, welche man wie Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannte. Nach dem Erlass der sogenannten Hexenbulle 1484 durch Papst Innozenz und dem Erscheinen des „Hexenhammers“ 1487, aus der Feder des Dominkanerpaters Heinrich Kramer, fanden weitreichende Hexenverfolgungen päpstlicher Inquisitoren in Südwestdeutschland statt.

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Streifzüge durchs alte Japan – 17. März - 9. Juni 2013

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Philipp Franz von Siebold und Wilhelm Heine prägten im 19. Jahrhundert durch ihre Publikationen und Vorträge entscheidend das Bild von Japan. Philipp Franz von Siebold (1796 – 1866) wurde in Würzburg geboren und studierte wie sein Großvater und Vater Medizin und Naturwissenschaften. Nach dem Studium trat er 1822 als Militärarzt in den niederländischen Kolonialdienst ein. 1823 wurde er nach Japan geschickt, das sich seit Beginn des 17. Jahrhunderts hermetisch fremden Besuchern verschloss. Ausschließlich Chinesen und Niederländern, die sich nur auf der künstlichen Insel Deshima im Hafen von Nagasaki aufhalten durften, war es gestattet, mit Japan Handel zu treiben.

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