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Porzellan Parforce – 26. März - 9. Juli 2006

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In Sachsen hat die kurfürstliche Jagd eine lange und weit zurückreichende Tradition, die sich unter anderem in den Bauten der Jagdschlösser, Augustusburg, Moritzburg, Wermsdorf und Hubertusburg niederschlug. Die Kunst- und Jagdleidenschaft der sächsischen Kurfürsten und polnischen Könige führte im 18. Jahrhundert schließlich zu einer Reihe von Aufträgen an die Königliche Porzellan-Manufaktur in Meißen, die in direktem Bezug zur Jagd stehen und zur Ausstattung der Jagdschlösser wie auch zur Tafeldekoration dienten.

Entsprechend dem Titel der Ausstellung werden in erster Linie Porzellane der Meissener Manufaktur aus der Zeit zwischen 1720 bis 1765 gezeigt. Dabei handelt es sich um Tee-, Kaffee- und Schokoladengeschirr, Tafelservice und Prunkvasen mit gemalten und teilweise plastischem Jagddekor der sogenannten Höroldt-Periode gezeigt, benannt nach dem berühmten Porzellanmaler Johann Gregorius Höroldt (1696-1775), der zeitweilig mehr als 40 Maler in seiner Werkstatt als Leiter der Porzellanmalerei beschäftigte und deren Stil maßgeblich beeinflusste. Darüber hinaus enthält die Ausstellung plastische Werke wie Jäger und Jägerinnen, Falkner und Falknerinnen sowie jagdbare Tiere, teilweise im Kampf mit Hunden.

Objekte aus der Sonderausstellung

Beispiel 1Beispiel 2Beispiel 3Beispiel 4Beispiel 5Beispiel 6Beispiel 7 Beispiel 8

Mit dieser Präsentation wird der Themenbereich jagdlicher Motive in der Porzellanmalerei und der Porzellanplastik der Meißner Manufaktur aus ihrer künstlerisch fruchtbarsten Zeit erstmalig zusammenfassend gewürdigt.


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