Highlights aus dem Schwarzenberg Archiv – 18. März bis 27. Mai 2018

Seit der Erhebung als Reichsfürsten im Jahr 1670 gehören die heute noch blühenden Schwarzenberg dem Hochadel an. Angehörige des Geschlechts 
waren bis zum 19. Jahrhundert an vorderster Stelle im Dienste der habsburgischen Kaiser zu finden. Neben großen Palais in Wien und Prag erwarben sie vor allem in Böhmen und der Steiermark weitreichenden Besitz.

Die Sonderausstellung nimmt den regionalen Ursprung der Familie 
– Franken – in den Blick. Nach dem Erwerb von Schwarzenberg im Jahr 1405 wechselten die Herren von Seinsheim ihren Namen und nannten sich nach der mächtigen Burg oberhalb von Scheinfeld. 
Ausgehend von diesem Machtzentrum und der einst berühmten 
Festung Hohenlandsberg konnten die Schwarzenberg ihre Herrschaft rasch ausdehnen. Bis heute pflegen sie eine traditionell enge Beziehung zum Ort ihrer Herkunft.

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Frühe MAIN Geschichte. Archäologie am Fluß, 23. Juli bis 5. Nov. 2017

Schon immer war der Main eine Lebensader: Im Mainkies findet man heute noch die Werkzeuge früher Menschen aus der Altsteinzeit. Nach der letzten großen Eiszeit (ab ca. 10000 v. Chr.) in der Mittelsteinzeit, hielt man sich gerne an den Ufern des Flusses auf, um nach Fischen und Wasservögeln zu jagen.

Der Main war der Verkehrsweg, der neue Menschen und Technologien brachte: Ab ca. 5500 v. Chr. kamen die ersten Ackerbauern und ließen sich auf den fruchtbaren Lössböden am Maindreieck nieder. Zahlreiche im Main niedergelegte Steinbeile aus fast allen jungsteinzeitlichen Kulturen geben Zeugnis davon, dass der Main auch ein heiliges Gewässer war, wo man Opfer für die Götter niederlegte.

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GLÜCK AUF! Der Bergbau und das Weiße Gold, 26. März bis 18. Juni 2017

Es ist wohl die weltweit umfangreichste Sammlung von künstlerisch gestaltetem Porzellan aus dem 18. Jahrhundert, die sich thematisch dem Wirtschaftszweig Bergbau widmet. Die Exponate entstammen der Achim und Beate Middelschulte-Stiftung Bochum und wurden im Laufe mehrerer Jahrzehnte von Dr.-Ing. e. h. Bergassessor Dipl.-Kfm. Achim Middelschulte als Zeichen der Verbundenheit mit seinem Beruf zusammengetragen. Die Ausstellung  verdeutlicht, in welch hohem und umfassendem Maße der Bergbau als im 18. Jahrhundert technologisch führender Wirtschaftszweig das Porzellan in seinerzeit modernen und attraktiven Kunstäußerungen geprägt hat.

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