Frühe MAIN Geschichte. Archäologie am Fluß, 23. Juli bis 5. Nov. 2017

Schon immer war der Main eine Lebensader: Im Mainkies findet man heute noch die Werkzeuge früher Menschen aus der Altsteinzeit. Nach der letzten großen Eiszeit (ab ca. 10000 v. Chr.) in der Mittelsteinzeit, hielt man sich gerne an den Ufern des Flusses auf, um nach Fischen und Wasservögeln zu jagen.

Der Main war der Verkehrsweg, der neue Menschen und Technologien brachte: Ab ca. 5500 v. Chr. kamen die ersten Ackerbauern und ließen sich auf den fruchtbaren Lössböden am Maindreieck nieder. Zahlreiche im Main niedergelegte Steinbeile aus fast allen jungsteinzeitlichen Kulturen geben Zeugnis davon, dass der Main auch ein heiliges Gewässer war, wo man Opfer für die Götter niederlegte.

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GLÜCK AUF! Der Bergbau und das Weiße Gold, 26. März bis 18. Juni 2017

Es ist wohl die weltweit umfangreichste Sammlung von künstlerisch gestaltetem Porzellan aus dem 18. Jahrhundert, die sich thematisch dem Wirtschaftszweig Bergbau widmet. Die Exponate entstammen der Achim und Beate Middelschulte-Stiftung Bochum und wurden im Laufe mehrerer Jahrzehnte von Dr.-Ing. e. h. Bergassessor Dipl.-Kfm. Achim Middelschulte als Zeichen der Verbundenheit mit seinem Beruf zusammengetragen. Die Ausstellung  verdeutlicht, in welch hohem und umfassendem Maße der Bergbau als im 18. Jahrhundert technologisch führender Wirtschaftszweig das Porzellan in seinerzeit modernen und attraktiven Kunstäußerungen geprägt hat.

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Alltag-Luxus-Schutz. Schmuck im Alten Ägypten, 13. März – 13. November 2016

Zu den faszinierendsten Gegenständen der altägyptischen Alltagskultur sowie der Grabausstattung gehören zweifellos die zahlreichen, oft aufwendig gearbeiteten Schmuckstücke, deren Materialfülle und Formenreichtum beeindrucken: schlichte, in verschiedenen Blau- und Grüntönen changierende Fayenceketten, fein geschliffene bunte Halbedelstein-Perlen, zierliche Armreifen und filigrane Ohrringe aus Edelmetall sowie die gesamte Göttervielfalt abbildende Amulette. 

Bereits in neolithischer Zeit schmückten sich die Ägypter mit Ketten, Armbändern, Ringen und einfachen, oft abstrakt gestalteten Amuletten aus farbigen Steinen, Elfenbein, Tierknochen, Muscheln und Schnecken. Schon damals galt Schmuck als Statussymbol und wirksamer Schutz vor Unheil. Als im 4. Jahrtausend v. Chr. die Metallbearbeitung einsetzte, sorgte die Weiterentwicklung von Handwerkstechniken auch bald für die Entfaltung des Schmuckrepertoires.

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