Adventskalender im Wandel der Zeit – 11. November 2007 - 06. Januar 2008

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Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein lassen sich die Ursprünge des Adventskalenders zurückverfolgen, das erste selbst gebastelte Exemplar stammt aus dem Jahr 1851. Die verbleibende Zeit bis zum Weihnachtsfest zu messen, stand von Anfang an im Vordergrund: So wurden in manchen Familien 24 Bilder nach und nach an die Wand gehängt, in anderen 24 Kreidestriche an die Tür gemalt, von denen die Kinder täglich einen Strich wegwischen durften. Oder es wurden Strohhalme in eine Krippe gelegt, für jeden Tag einen bis zum Heiligen Abend. Weitere Formen waren die Weihnachtsuhr oder eine Adventskerze, die jeden Tag bis zur nächsten Markierung abgebrannt wurde. Thomas Mann erwähnt in seinem Roman "Buddenbrooks" wie der kleine Hanno "das Nahen der unvergleichlichen Zeit" auf einem Abreißkalender verfolgt, den die Kinderfrau angefertigt hat.

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100 Jahre Bonsai in Deutschland – 21. September - 14. Oktober 2007

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Bonsai sind lebendige Kunstwerke, die im Gegensatz zu anderen Kunstwerken niemals fertig sind. Sie sind lebendige Natur und verändern sich somit ständig. Als Teil der Natur unterliegen sie deren Grenzen von Werden und Wachsen. Der Ursprung von Bonsai liegt in der chinesischen Kultur und reicht weit vor die christliche Zeitrechnung. In der so genannten Han-Dynastie ca. 221 - 206 vor Chr. haben chinesische Landschaftsgärtner damit begonnen Landschaften im Kleinen nachzubilden.

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Zinnfiguren – Die Welt im Kleinen – 1. Dezember – 17. Dezember 2000

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Kaum ein Spielzeug fand im 19. Jahrhundert so viele Freunde wie die Zinnfiguren. Wann und wo die Zinnfigur erfunden wurde, läßt sich heute nicht mehr zweifelsfrei rekonstruieren. Sicher ist jedoch, daß schon ab etwa 1770 in Nürnberg und Fürth im größeren Umfang Zinnfiguren als Kinderspielzeug hergestellt wurden. Die Herstellung von Zinnfiguren war (und ist) ein relativ einfacher Prozeß, der sich in vier Haupttätigkeiten Entwurf, Gravur, Guß und Bemalung vollzog. Natürlich bestimmt Kreativität, Erfahrung und Sorgfalt aller Beteiligten entscheidend die Qualität des Produkts. In dieser Hinsicht war es eine Stärke der fränkischen Fabrikanten, daß sie handwerkliche Spitzenleistungen aber auch billigere Basarware für die breitere Bevölkerungsschicht anbieten konnten. Nach einer Schätzung wurden in Nürnberg und Fürth Ende des 19. Jahrhunderts etwa 40 Millionen Figuren pro Jahr hergestellt.

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