Kostbare Edelsteindosen - 7. März - 6. Mai 2002

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Unter Dosen versteht man flache Behälter oder Schachteln mit Deckeln. Im Unterschied zur hohen Büchse waren sie vom 17. bis zum 19. Jahrhundert ein Luxusgegenstand, der zum Gebrauchsgefäß wurde. Vor allem Zucker-Dosen, Toiletten-Dosen, Tabak-Dosen (Tabatieren) und Konfekt-Dosen (Bonbonnieren) waren sehr beliebt. Seit Ludwig XIV. wurden Porträt-Dosen als Prunk- und Ehrengeschenke gegeben, die oft einer Ordensverleihung gleichkamen. Später kamen Dosen-Uhren und Spiel-Dosen dazu, die immer kostbarer wurden. Man verwendete edle Materialien wie Gold und Silber, Edelsteine, Elfenbein, Perlmutt und Email.

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Streifzüge durchs alte Japan – 17. März - 9. Juni 2013

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Philipp Franz von Siebold und Wilhelm Heine prägten im 19. Jahrhundert durch ihre Publikationen und Vorträge entscheidend das Bild von Japan. Philipp Franz von Siebold (1796 – 1866) wurde in Würzburg geboren und studierte wie sein Großvater und Vater Medizin und Naturwissenschaften. Nach dem Studium trat er 1822 als Militärarzt in den niederländischen Kolonialdienst ein. 1823 wurde er nach Japan geschickt, das sich seit Beginn des 17. Jahrhunderts hermetisch fremden Besuchern verschloss. Ausschließlich Chinesen und Niederländern, die sich nur auf der künstlichen Insel Deshima im Hafen von Nagasaki aufhalten durften, war es gestattet, mit Japan Handel zu treiben.

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TEEwege – Historie, Kultur, Genuss – 30. Juni - 3. November 2013

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Einst galt Tee als Kostbarkeit die nur Kaisern und Mönchen gereicht wurde. Heute ist er ein alltägliches Getränk – und eines der meistkonsumierten weltweit. In seiner rund 5000-jährigen Geschichte wandelte sich Tee vom Luxus- und Heiltrank zum Allerweltsgetränk. Während die Kaiser Chinas den Tee als „Schaum von flüssiger Jade“ priesen, wurde er in Europa zum Getränk der Schöngeister erkoren, eine Zuschreibung, die im Spectator (einer täglich erscheinenden Londoner Zeitung im Jahr 1711) zu der spöttischen Bemerkung führte, der Tee habe „weder die Arroganz des Weines noch das Selbstbewusstsein des Kaffees noch die affektierte Unschuld des Kakaos“.

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