ACHAT – Farbenspiel im Edelstein, 22. März - 7. Juni 2015

Achat – Farbenspiel im Edelstein

Als Theophratos von Eresos, ein Schüler des berühmten Philosophen Aristoteles, im 4. Jh. v. Chr. dem Achat seinen Namen gab, konnte er nicht ahnen, dass er den Stein benannte, der heute in den bedeutendsten Museen der Welt in Form von Steinkunstwerken bewundert wird. Er benannte ihn nach dem Fluss „Achates“ in der Nähe des Orts Acate auf Sizilien, wo man die bunten Steine fand.

Bereits der griechische „Vater der Geschichte“ Herodot berichtete, dass im alten Babylon der Besitz eines Siegelringes aus Achat, Karneol oder Lapis zum guten Ton gehörte. Diese Siegel wurden nicht nur am Finger getragen, sondern auch an einer Schnur um den Hals gehängt, entweder als ein in Metall gefasster flacher Stein oder als ein sogenanntes Rollsiegel mit eingeritzten Schriftzeichen.

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Zerbrechliche Kostbarkeiten – 17. Juli bis 16. Oktober 2011

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Diese Ausstellung, die einer der faszinierendsten Künste des Feuers gewidmet ist,  bringt zum ersten Mal die außergewöhliche Produktion der spanischen Glasmacher des 16. bis 19. Jahrhunderts besonders zur Geltung. Mehr als 200 Werke aus überwiegend privaten Sammlungen wurden ausgewählt. Das Museum Cau Ferat von Sitges und das Bischöfliche Museum von Vic steuern dieser Ausstellung ebenfalls erstaunliche Leihgaben aus Spanien bei.

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Theatrum Hieroglyphicum – 27. März bis 6. November 2011

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Theatrum Hieroglyphicum: Die Hauptdarsteller dieses barocken Hieroglyphischen Theaters sind Osiris, Isis und Horus – die klassischen Gottheiten Altägyptens. Im Hieroglyphischen Theater treten sie auf als dunkle, geheimnisvolle Gestalten, und ihre Farbe ist demzufolge meist auch schwarz, zur deutlichen Unterscheidung von den hellen, strahlend weißen Göttergestalten Griechenlands und Roms, also des Pantheons der klassischen Kulturen Europas. Der farbliche Kontrast symbolisiert den typischen Gegensatz zwischen Lichtsphäre und Unterwelt, zwischen Bewußtem und Unbewußtem, zwischen Leben und Tod. Diese in der mythologischen Tradition des Humanismus und der Kunst der Renaissance stehende Wiedergeburt der antiken Götterwelt ist charakteristisch für die Ägyptenrezeption der Barockzeit.

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