ACHAT – Farbenspiel im Edelstein, 22. März - 7. Juni 2015

Achat – Farbenspiel im Edelstein

Als Theophratos von Eresos, ein Schüler des berühmten Philosophen Aristoteles, im 4. Jh. v. Chr. dem Achat seinen Namen gab, konnte er nicht ahnen, dass er den Stein benannte, der heute in den bedeutendsten Museen der Welt in Form von Steinkunstwerken bewundert wird. Er benannte ihn nach dem Fluss „Achates“ in der Nähe des Orts Acate auf Sizilien, wo man die bunten Steine fand.

Bereits der griechische „Vater der Geschichte“ Herodot berichtete, dass im alten Babylon der Besitz eines Siegelringes aus Achat, Karneol oder Lapis zum guten Ton gehörte. Diese Siegel wurden nicht nur am Finger getragen, sondern auch an einer Schnur um den Hals gehängt, entweder als ein in Metall gefasster flacher Stein oder als ein sogenanntes Rollsiegel mit eingeritzten Schriftzeichen.

Weiterlesen: ACHAT – Farbenspiel im Edelstein, 22. März - 7. Juni 2015

Der Barbarenschatz – Geraubt und versunken im Rhein, 28. Juni – 8. November 2015

Vor über 1700 Jahren versank er in den Fluten des Rheins: der „Barbarenschatz“ aus Neupotz bei Speyer. Der einmalige Schatzfund aus dem Rhein wurde Anfang der 1980er Jahre beim Kiesabbau im Altrhein entdeckt und gilt als der größte römerzeitliche Metallfund in Europa. Er umfasst über 1.000 Objekte aus Bronze, Messing, Eisen und Silber und hat ein Gewicht von über 700 kg und ist heute im Eigentum der Gebrüder Kuhn.

Der Fund stammt aus einer Zeit, als sich das Römische Reich in einer schweren Krise befand: Germanen bedrohten die Reichsgrenze. Von Habgier und Not getrieben überwanden sie in der 2. Hälfte des 3. Jahrhunderts den Limes und drangen in römisches Gebiet ein. Gutshöfe, Siedlungen und sogar Heiligtümer fielen den Plünderern zum Opfer. Auf ihren Beutezügen stießen die Eindringlinge tief nach Südgallien und sogar bis zu den Pyrenäen vor. Vermutlich versuchte eine auf der Lauer liegende römische Flotte, die mit reicher Beute beladenen Eindringlinge auf ihrem Heimweg beim Überqueren des Rheins abzufangen. Dabei versank ein Teil der Beute im Fluss.

Weiterlesen: Der Barbarenschatz – Geraubt und versunken im Rhein, 28. Juni – 8. November 2015

Alltag-Luxus-Schutz. Schmuck im Alten Ägypten, 13. März – 13. November 2016

Zu den faszinierendsten Gegenständen der altägyptischen Alltagskultur sowie der Grabausstattung gehören zweifellos die zahlreichen, oft aufwendig gearbeiteten Schmuckstücke, deren Materialfülle und Formenreichtum beeindrucken: schlichte, in verschiedenen Blau- und Grüntönen changierende Fayenceketten, fein geschliffene bunte Halbedelstein-Perlen, zierliche Armreifen und filigrane Ohrringe aus Edelmetall sowie die gesamte Göttervielfalt abbildende Amulette. 

Bereits in neolithischer Zeit schmückten sich die Ägypter mit Ketten, Armbändern, Ringen und einfachen, oft abstrakt gestalteten Amuletten aus farbigen Steinen, Elfenbein, Tierknochen, Muscheln und Schnecken. Schon damals galt Schmuck als Statussymbol und wirksamer Schutz vor Unheil. Als im 4. Jahrtausend v. Chr. die Metallbearbeitung einsetzte, sorgte die Weiterentwicklung von Handwerkstechniken auch bald für die Entfaltung des Schmuckrepertoires.

Weiterlesen: Alltag-Luxus-Schutz. Schmuck im Alten Ägypten, 13. März – 13. November 2016

Öffnungszeiten & Preise

Dienstag bis Samstag
10:00 – 17.00 Uhr
An Sonntagen
11.00 Uhr – 17.00 Uhr
Montag geschlossen

Newsletter

In unserem Newsletter informieren wir Sie über Projekte und Aktionen, Ausstellungen und Angebote im Knauf-Museum Iphofen

© 2020 Knauf-Museum Iphofen

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.