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Ein König auf Reisen – 20. September bis 1. November 2009

Gebäude

Im Jahre 1911 unternahm der letzte sächsische König Friedrich August III. eine Reise nach Ägypten und in den Sudan, um einen  Teil des Inneren Afrikas kennen zu lernen und die Baudenkmäler des Nilreiches wieder zu sehen. Zudem war König Friedrich August III. ein leidenschaftlicher Jäger, der sich mit dieser Reise einen lang gehegten Wunsch erfüllen wollte: einmal in den Tropen Afrikas exotische Tiere zu jagen - aber nicht in den damaligen deutschen Kolonien. So nutzte er seine guten Beziehungen nach England, um eine Kultur- und Jagdexpedition in den Anglo-Ägyptischen Sudan vorzubereiten.

Die Reise sollte aber auch an den antiken Denkmälern im Sudan und in Ägypten vorbeiführen. Auch dies interessierte den Monarchen, und so entstanden einzigartige fotografische Zeugnisse aus dem Jahre 1911. In gut 100 Fotos dokumentierte Friedrich August III. seine Expedition in das Land, in dem sich der weiße und blaue Nil vereinen. Ein vom König privat finanziertes und signiertes, aber bisher schwer zugängliches Buch mit dem Titel „Erinnerungen an meine Reise nach dem Sudan und nach Ägypten – Februar-März 1911“  sowie einige Berichte in sächsischen Zeitungen sind die einzigen Dokumente einer einmaligen Reise eines letzten deutschen Königs vor der Auflösung der Monarchie.

Objekte aus der Sonderausstellung

Beispiel 1Beispiel 2Beispiel 4

Eine Audio-Führung auf der Grundlage der Originaltexte vertieft das Erlebnis, an einer Expedition aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts teilzunehmen und macht so den Besuch dieser Dokumentation zu einer außergewöhnlichen, nachhaltigen Erfahrung.

Publikation zur Ausstellung >>Flyer zum Download >>

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